Spülfee an neuem Gerät
Im Lauf der Woche haben wir die Küche so weit aufgebaut, wie es für den Profimonteur nötig war. Dieser sollte die Arbeitsplatte zuschneiden. Definitiv nicht trivial, da die Platte statt einer Fensterbank in das Fenster reinläuft. Dazu noch Ausschnitte für Herd und Spüle… Ach, bis ich da erst mal losgelaufen bin und mir Werkzeug zusammengeborgt habe, ist der Mann dreimal fertig. Also outsourcen!
Beflügelt vom raschen Fortschritt dieses Manns hat bMwg heute an der Küche weitergewerkelt. Und so ist sie, obwohl noch kaum zum normalen Arbeiten zu gebrauchen (kein Herd angeschlossen, Kühlschrank kommt erst Anfang Januar, keine Türen dran, nichts eingeräumt…), heute ein Stück mehr benutzbar geworden:
Seit heute darf gespült werden — und wurde auch, denn es war nötig. Sehr habe ich es genossen, meinen ganzen Kladderadatsch nicht durchs Treppenhaus schleppen zu müssen, sondern auf der gleichen Etage spülen zu können.
Ja, richtig, das rechts unter der Spüle ist eine Spülmaschine. Derzeit aber nur zu Dekorationszwecken, da mangels passendem Rohr noch nicht angeschlossen.
Und sicher hast Du hochaufmerksamer Leser Dich schon gefragt, wie ich denn das Fenster zum Putzen aufbekommen soll, wenn doch der Wasserhahn davorsteht.
Ganz einfach:
Ein abnehmbarer Wasserhahn, mit einem schlichten Dreh abgehebelt. Ist das nicht knallig?
Wenn ich nicht noch einen Kundenauftrag zu erledigen hätte, würde ich meinen Abend heute damit verbringen, den Wasserhahn abzunehmen und wieder aufzusetzen.
Dreh-dreh-ab. Steck-dreh-klick. Dreh-dreh-ab. Steck-dreh-klick. Dreh-dreh-…
Es sind eben die kleinen Dinge, die Freude machen.