Nervös für zwei - die Auflösung
Eigentlich wollte ich eine pittoreske prosaische Abhandlung über meine Arbeit und deren Schönheit schreiben. Doch es mangelt mir an Zeit — schließlich steht auch noch das Halbzeitrezept und der letzte Teil der Vegetariertriologie an.
Daher schlicht und schmucklos:
Diese Woche kündige ich meinen Job, weil ich heute die Zusage für einen neuen Job bekommen habe. Sehr viel näher an zu Hause (6 km vs. 27 km einfache Strecke). Und meiner Meinung nach reizvoller als meine jetzige Arbeit, was für mich das ausschlaggebende Argument war.
Zwei Wermutströpfchen (ich hab nachgeguckt, es heißt tatsächlich “Wermutstropfen”, und nicht “Wehmutstropfen”) bleiben:
Durch den recht plötzlichen Wechsel war eine lohnbuchhalterische Wahnsinnsaktion nötig, mit der mir gut 2 Wochen Urlaub verloren gehen, die ich noch beim alten Arbeitgeber nehme, während ich schon beim neuen Arbeitgeber arbeite.
Und ich werde meine jetzigen Kollegen vermissen, die mir in zweieinhalb Jahren sehr ans Herz gewachsen sind. Die sind nämlich wirklich ganz große Klasse.
Dennoch:
Ich freu mich mächtig!