Küchenausbau: Done!
In gut einem halben Tag Arbeit haben wir heute fast alle Vorbereitungen für die Handwerker nächste Woche erledigt. So sind z. B. die Küchenelemente provisorisch in das neue Wohnzimmer umgezogen:
Ich war eine Küche — und ich will noch eine werden! (Fürs Licht kann ich nichts; Bilder aus dem Neubau wirken irgendwie immer etwas surreal, finde ich.)
Sehr nett war auch, was hinter der Küche zum Vorschein kam:
Welche Farben, welche Muster! Und jetzt kommt mir bloß keiner mit dem Spruch “Das kommt alles wieder, das wird alles wieder modern!” — Pastell-Blümchen kommen hier erst wieder an die Wand, wenn ich das Haus waagrecht mit den Füßen voraus verlassen habe!
Bei der Gelegenheit (Gelegenheit heißt: mit Rainer und Jens zwei Helfer) haben wir gleich noch die Küchentüre herausgerissen, die Garderobe abgebaut, eine Deckenabhängung abgerissen und den Flur um den Teppich erleichtert.
Ich war ein Türrahmen — und ich bin er neue Bodenbelag im Flur!
Die Küchenmöbel sind also im neuen Wohnzimmer. Und wo ist das, was in den Schränken war? Falsche Frage! Die Frage muß lauten: Wo ist es nicht?
Küchensachen neben dem Aquarium, neben dem Telephon und zwischen den Sofas. Und das war nur das Wohnzimmer, denn im Arbeitszimmer geht es weiter:
Die provisorische Kaffeeküche ist ins Arbeitszimmer verlegt worden, und den besten Platz hat bMwg: Den Kühlschrank direkt neben dem PC!
(Ja, es geht ihm wieder besser — sogar das Bier schmeckt wieder
)
Mit dem herausgerissenen Boden im Flur und der leeren Küche klingt die Wohnung ganz fremd, und der bMwg zuckte gerade erschrocken, als er vom Arbeitszimmer heraus auf die Dielen trat, wo seine Füße Teppich gewohnt waren.
Noch bin ich der Meinung, man könne es so übergangsweise aushalten. Wahrscheinlich denke ich da morgen anders drüber, denn dann wird das Wasser im Bad abgeklemmt, und wir müssen ein Stockwerk höher zur Toilette…