Haustüre
Im März ist es passiert: Das dunkle Eichenmonster, das am Eingang des Hauses lauerte und die Menschen nur unter Einsatz körperlicher Gewalt mit laut scharrendem Protest passieren ließ, ist von uns gegangen. Leider sieht man auf dem linken Bild nichts von ihm (Aber ich liebe Vorher-Nachher-Bilder, daher kommt es mit rein).
Glaubt mir einfach: das Monster war wirklich häßlich und unansehnlich.
Es hat Platz gemacht für einen Traum in weiß, der auch noch etwas Licht in den Hausflur läßt:
Und seit ich das Schloß unserer neuen Errungenschaft mit etwas WD40 verwöhnt habe, muß man mit ihr auch nicht mehr laut schlagend verhandeln, sondern genießt beim Schließen ein sattes, zufriedenes “Plopp”.
Wenn wir mit dem Schuppen nicht so viel zu tun gehabt hätten, wäre ich ja gern mal einen halben Tag lang nur rein- und rausgelaufen.
Der geschulte Beobachter erkennt: Die Treppenstufen haben Fliesen bekommen. Das liegt am begabten Fliesenleger, der wahre Wunder vollbringen kann und meine uneingeschränkte Hochachtung hat. Auch im Hausflur hat dieser Mann Hand angelegt und die kleinen grau-gelben Fliesen durch etwas Ansprechenderes ersetzt.
Doch da der Hausflur eine weitere Großbaustelle in diesem Haus ist, hat er einen eigenen Eintrag verdient — später.