Nachmittagskino
Heute: Madagaskar.
Natürlich in unserem geliebten Mini-Kino, das zwar nur einen Vorführraum hat, aber dafür
- Getränke und Naschkram auf Knopfdruck an den Tisch bringt
- sehr vernünftige Preise hat (Nachmittagsvorstellungen 4 EUR, Abendvorstellung ab 5 EUR, bei Überlänge max. 6 EUR)
- Raucherlaubnis bei den Abendvorstellungen hat (ok, nettes Feature, ginge aber auch ohne)
- seine Gäste nicht als pauschal verdächtig ansieht (klar, die Raubkopiererspots laufen dennoch), sondern sie stattdessen am Ausgang persönlich verabschiedet.
Der Film war… nett. Nicht das “will-sofort-die-DVD-haben”-Feeling wie bei Ice Age (dessen Preview für Teil 2 mich übrigens am liebsten den Kalender auf 2006 stellen lassen will) oder bei Shrek. Aber man geht gut gelaunt aus dem Kino, nachdem man viel gekichert und auch ab und an schallend gelacht hat.
Ein Nachmittagskino voller Teppichratten ist übrigens nicht nur finanziell günstiger — Es liegt beim “nerv-Towanda-beim-Filmvergnügen-mit-Geräuschen”-Ranking auch noch deutlich unter dem §/%.$? Mittdreißiger, der bei Star Wars seinem Nebenmann mal eben die Handlung sämtlicher vorangegangener Folgen erzählen mußte - wenn er nicht gerade SMS schrub oder empfing (mit Ton - offensichtlich kann man diese ganz neuen Händiehs nicht mehr auf lautlos stellen…).
Und kommt mir nicht mit “Männer können eben mehrere Dinge auf einmal”: Was dieser [bevorzugte Verbalinjurie hier einsetzen] ablieferte, hatte nichts mehr mit Multitasking zu tun. Das war ADS, wie ich es bei keiner der heute anwesenden Teppichratten beobachten konnte.